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PM #05 Aktion Standesamt: Geschlecht muss selbstbestimmt sein

Bundesweit fordern Menschen ihr Recht ein – Standesämter zwischen Greifswald und Tübingen müssen entscheiden

Nach über 40 Informationsveranstaltungen zur dritten Option, lassen Aktivist_innen nun in der Woche vom 8.-13. Oktober Taten folgen: In ganz Deutschland werden Anträge auf den richtigen Geschlechtseintrag gestellt, ohne richterliche Genehmigung oder ärztliche Gutachten!
„Wir haben keine Lust mehr auf die Einteilung in Mann und Frau, langjährige Gerichtsverfahren und Begutachtungen von Medizin und Gerichten. Geschlecht ist vielfältig. Wir stellen daher u.a. Anträge auf Streichung des Geschlechtseintrags, die Eintragung von ‚divers‘ oder ‚nicht-binär‘ bei den zuständigen Standesämtern“, erklärt Eliad Baumann; jetzt müssten die Ämter entscheiden.

In folgenden Städten werden die Anträge gemeinsam beim Standesamt eingereicht:

  • Montag, 08. Oktober 2018, Stuttgart – 8.00 Uhr, Standesamt Stuttgart-Mitte
  • Montag, 08. Oktober 2018, Bremen – 10.00 Uhr, Standesamt Bremen-Mitte
  • Montag, 08. Oktober 2018, Schwelm – 11:00 „Bürgerplatz“ 11:15 Standesamt Molkestraße
  • Dienstag, 09. Oktober 2018, Regensburg – 10.00 Uhr
  • Dienstag, 09. Oktober 2018, Köln – 17:00 Uhr, Standesamt am Gülichplatz
  • Mittwoch, 10. Oktober 2018, Münster – 10.30 Uhr, Standesamt Stadthaus
  • Mittwoch, 10. Oktober 2018, Kassel – 15:30 Startkundgebung Moritzstraße; 16:30 Standesamt
  • Mittwoch, 10. Oktober 2018, Bad Homburg – 16:30 Uhr
  • Donnerstag, 11. Oktober, Frankfurt am Main – 17:00 Standesamt Mitte Bethmannstraße
  • Donnerstag, 11. Oktober, Bonn – 12 Uhr am Münsterplatz
  • Freitag, 12. Oktober, Tübingen
  • Freitag, 12. Oktober, Berlin – 11 Uhr am Standesamt Neukölln

Am 13. Oktober findet um 12:00 Uhr in Berlin die zentrale Abschlusskundgebung auf dem Forum vor dem Bundeskanzler_innenamt statt.

„Das Recht auf Selbstbestimmung über die eigene Geschlechtsidentität – also das Recht selbst zu entscheiden, wie eine Person in dieser Gesellschaft auftritt – hat das Bundesverfassungsgericht bestätigt. Es kann nicht sein, dass die Bundesregierung ein Gesetz vorlegt, in dem die Medizin darüber entscheidet, ob Personen Zugang zu Rechten bekommen oder nicht. Dies erschüttert den Grundsatz der Verfassung „Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich“, so die Rechtsanwältin Friederike Boll des juristischen Teams der Kampagne.

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Aktuelle Veranstaltungsstermine: https://aktionstandesamt2018.de/

Pressekontakt: Eliad Baumann, presse@aktionstandesamt2018.de, 0163 269 3287
Bilder sowie Hintergrundinformationen sind hier zu finden: https://tinyurl.com/ast2018presse

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