Forderungen der Aktion Standesamt 2018

Eine Überblickszeichnung: Als Überschrift steht Hauptziele: Neues Personenstandsgesetz mit selbstbestimmtem dritten Geschlechtseintrag. Es gehen Pfeile von der Mitte aus zu folgenden kleinen Texten: nach der Geburt soll der Eintrag frei bleiben, unabhängig von körperlicher Konstitution, unabhängig vom Alter, unabhängig von Gutachten & Nachweisen, Diskriminierungsschutz, Regelungen für Personen ohne deutschen Pass, Regelung von Folgefragen.

Die Aktion Standesamt 2018 fordert ein neues Personenstandsgesetz mit selbstbestimmtem 3. Geschlechtseintrag.

Zentrale Eckpunkte für eine Gesetzesreform sind folgende:

1. Nach der Geburt bleibt der Geschlechtseintrag für alle frei.

2. Wer will, kann das eigene Geschlecht selbstbestimmt eintragen lassen:

  • mit mehr Optionen als weiblich/männlich
  • unabhängig von Gutachten, Gerichtsverfahren und Nachweisen
  • unabhängig von der körperlichen Konstitution
  • unabhängig vom Alter
  • für alle, die dauerhaft in Deutschland leben, unabhängig von der Staatsangehörigkeit

Das Bundesverfassungsgericht hat uns Recht darin gegeben, dass Menschen nicht aufgrund ihrer Geschlechtsidentität diskriminiert und benachteiligt werden dürfen.

Deshalb fordern wir in dem neuen Gesetz:

  • einen umfassenden Diskriminierungsschutz
  • Neuregelungen zu allen Fragen, die mit dem Geschlechtseintrag zusammenhängen, wie zum Beispiel der Eintragung als Eltern
  • Anpassungen in Schul-, Hochschul- und Polizeirecht

 

Weitere Erläuterungen zu unseren Forderungen